Gemeinsam für Bildung: Schulbänke für Djagblé in Togo
Bildung ist der Schlüssel
Bildung ist ein Schlüssel für nachhaltige Entwicklung – doch vielerorts fehlt es an grundlegende Ausstattung. Unser Mitgliedsverein „Entwicklungsprojekte für Frauen und Kinderhilfe in Afrika e.V.“ zeigt wie konkrete Unterstützung vor Ort wirkt und welche globalen Zusammenhänge dahinterstehen.
Im Januar und Februar 2026 reiste Raymond Ekpe vom Verein „Entwicklungsprojekte für Frauen und Kinderhilfe in Afrika e.V.“ mit Unterstützung der Umweltlotterie BINGO! nach Togo, um ein konkretes Bildungsprojekt umzusetzen: die Bereitstellung von 50 Schulbänken und -tischen für das PEPL-Waisenhaus in Djagblé, in der Präfektur Zio in Togo.
Was zunächst nach einer vergleichsweise kleinen Maßnahme klingt, hat vor Ort eine große Bedeutung. In vielen Regionen Togos fehlt es an grundlegender schulischer Infrastruktur. Klassenräume sind überfüllt, Möbel oft nicht ausreichend vorhanden oder in schlechtem Zustand. Lernen unter solchen Bedingungen ist eine tägliche Herausforderung.
Bildung als globale Gerechtigkeitsfrage
Der Zugang zu Bildung ist weltweit ungleich verteilt. Während in Ländern wie Deutschland eine weitgehend gute schulische Ausstattung selbstverständlich ist, gehören fehlende Ressourcen in vielen Ländern des Globalen Südens zum Alltag. Dabei ist Bildung ein zentraler Schlüssel für Entwicklung – sie beeinflusst Einkommen, Gesundheit, politische Teilhabe und gesellschaftliche Stabilität.
Das Projekt in Djagblé trägt konkret zur Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels bei, allen Menschen inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung zu ermöglichen.
Lokale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen, darunter Dorfkomitees, Vertreter*innen der Bildungsverwaltung sowie zivilgesellschaftliche Organisationen wie „Amis du Togo“. Die feierliche Übergabe am 13. Februar 2026 wurde von zahlreichen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft begleitet.
Diese breite Beteiligung zeigt: Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit funktioniert nur im Dialog mit lokalen Partner*innen und unter Berücksichtigung konkreter Bedarfe vor Ort.
Große Wirkung, großer Bedarf
Die Reaktionen auf die neuen Schulmöbel waren überwältigend. Schüler*innen, Lehrkräfte und lokale Verantwortliche äußerten große Dankbarkeit. Gleichzeitig wurde deutlich: Der Bedarf geht weit über dieses Projekt hinaus.
Allein in der Region Djagblé werden mehrere hundert weitere Schulbänke benötigt. Hinzu kommen Herausforderungen wie sanierungsbedürftige Schulgebäude, fehlender Zugang zu sauberem Wasser und weite Schulwege für die Schülerinnen und Schüler.
Globale Verantwortung – lokales Handeln
Das Projekt macht deutlich, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement für globale Gerechtigkeit ist. Projekte wie dieses leisten einen wichtigen Beitrag – nicht nur durch konkrete Verbesserungen vor Ort, sondern auch durch die Sensibilisierung für globale Zusammenhänge hier in Deutschland: Denn nachhaltige Entwicklung beginnt auch bei uns!
Wer mehr von der Arbeit von „Entwicklungsprojekte für Frauen und Kinderhilfe in Afrika e.V.“ erfahren möchte, kann sich gerne bei Raymond Ekpe, Vorsitzender des Vereins mit Sitz auf Sylt, melden: Ray.Service@gmx.de

